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Guten Morgen VWA!

Friedrich L. Sell war nach Professuren in Gießen (1991-1992) und Dresden (1992-1997) von Januar 1998 bis März 2020 Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität der Bundeswehr München. Gegenwärtig ist er Dozent, Studienleiter und Mitglied im Vorstand der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München e. V. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Geld- und Währungspolitik, Theorie und Politik der Einkommensverteilung sowie Themenstellungen aus der Makro- und der Arbeitsmarktökonomik. Er schreibt seit 1995 regelmäßig in deutschen und ausländischen Printmedien.

Erasmus auch für die Weiterbildung! Teil 2

Guten Morgen VWA!

In unserem vergangenen Blog habe ich die Grundzüge des Erasmus-Programms auf der Ebene der Universitäten und Fachhochschulen, meine persönlichen Begegnungen mit solchen Programmen von der JLU Gießen aus (in meiner Zeit an der TU Dresden und an der Unibw München kamen später noch zahlreiche weitere hinzu) sowie eine aktuelle Erasmus-Erfahrung in Kopenhagen (Dänemark) geschildert. Die Frage aus der Sicht von Studierenden an der VWA München ist aber doch: Wie könnten auch sie davon profitieren, also im Rahmen von eigener Berufstätigkeit und Weiterbildung am Abend nach dem Job? Dazu habe ich eine Reihe von Fakten beim „Team Information und Öffentlichkeitsarbeit“ bei der „Nationalen Agentur Bildung für Europa“ (BIIB) beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn recherchiert. Das sind die wichtigsten:

Förderungen für eine Auslandsmobilität im sogenannten „Programm Erasmus+“ gibt es zum einen in der Aktion KA1: „Mobilität in der Berufsbildung“. Daran sind zurzeit  33 Länder beteiligt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Island, Liechtenstein, Norwegen, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern, Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Dieses Programm bzw. diese Aktion basieren auf dem „Entsendelandprinzip“. Das heißt konkret, dass etwaige Interessent(Inn)en sich an die (für Deutschland oben genannte) Nationale Agentur im Heimatland wenden müssen, um sich im Hinblick auf eine Förderung zu bewerben. Voraussetzungen für eine Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind erstens ein ständiger Wohnsitz in Deutschland. Das dürfte ja für unsere VWA-Studierenden zutreffen. Vorkenntnisse in der Verkehrssprache des Gastlandes (aber nicht unbedingt Dänisch im Falle etwa von Kopenhagen, da dort die meisten Kurse in Englisch angeboten werden) sind zweitens erwünscht. Die Partner im Ausland werden von den Antragstellern selbst (aus)gesucht bzw. aus bereits bestehenden Partnerschaften und Kontakten ausgewählt. Die jeweilige Nationale Agentur (in Deutschland beim BIBB) ist nicht in die Partnervermittlung im Ausland involviert.

Was gibt es noch?

In der Aktion 1: Mobilität werden Auslandspraktika für die Berufsbildung sowie Kurse und Seminare in der Erwachsenenbildung gefördert. Zielgruppen für die befristete  Förderung sind die folgenden:

- Lernende in der Berufsbildung (Dauer: 2 Wochen – 12 Monate)
- Fachpersonal in der beruflichen Bildung und in der Erwachsenenbildung (Sogenannte „Staff-Mobility“ für Dozenten, Dauer: 2 Tage – 2 Monate)
- Absolventen, deren Abschluss nicht länger als ein Jahr zurückliegt (Dauer: 2 Wochen bis zu 2 Monaten)

Unter „Lernenden in der Berufsbildung“ fallen Personen in (nichttertiären) beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen:

- Auszubildende
- Berufsfachschüler und -Schülerinnen
- Personen in formal geordneten Weiterbildungsgängen nach Landes- oder Bundesrecht (z.B. zum Meister/zur Meisterin, zum staatlich geprüften Techniker/staatlich geprüfte Technikerin)
- Absolventinnen und Absolventen der genannten Bildungsgänge bis 12 Monate nach Abschluss
- Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, wenn der Bildungsgang auf eine sich anschließende Berufsausbildung angerechnet werden kann.

Die Förderung umfasst ein Stipendium für die Aufenthalts- sowie für die Reisekosten (ab einer Entfernung von 10 km) und einen Zuschuss für die sprachliche Vorbereitung der Teilnehmer bei Ausreisen von mindestens 19 Tagen.

Anträge können nicht von Einzel-/Privatpersonen, sondern nur von juristischen Personen, wie z. B. Unternehmen, Einrichtungen der beruflichen Bildung oder Kammern vorgelegt werden. Wenn ich es richtig sehe, kann das nicht die VWA München sein, wohl aber das Unternehmen, bei dem ein VWA-Studierender arbeitet.

In diesem Programm werden jeweils für 1- bis 2-jährige Projekte die Teilnehmer aus allen Zielgruppen beantragt. Jeder Antragsteller darf nur einen Antrag pro Auswahlrunde und Bildungssektor einreichen. Neu ist, dass die Aufenthalte für das Fachpersonal auch für Lehrtätigkeiten genutzt werden können. Weitere Informationen zum Programm Erasmus+ Mobilität in der Berufsbildung findet man auf der Webseite www.na-bibb.de/erasmus-berufsbildung/mobilitaet/.

Soweit der Überblick: Nach mehreren Telefonaten mit der BIIB in Bonn hat sich aber nun leider ergeben, dass beide o. g. Programme/Aktionen nur dann greifen, wenn staatliche anerkannte Studienabschlüsse angestrebt werden. Das ist im Falle des „Betriebswirt VWA“ leider nicht gegeben.

Abgesehen davon gibt es natürlich für alle diejenigen, die in Kooperation mit der FH Zwickau ihren Bachelor „bauen“ die Möglichkeit, sich mit dem dortigen „International Office“ in Verbindung zu setzen. Dort können Sie erfahren, über welche Kooperationspartner im europäischen Ausland Zwickau verfügt und welche dieser Partnerschaften auf das Fach Betriebswirtschaftslehre auch für Fernstudenten hin ausgelegt ist!

 

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